Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

In einem ungewöhnlichen Projekt stellten Religionsschüler das Hilfswerk NAK-karitativ in der Gemeinde vor und sammelten Spenden.

Unter der Überschrift "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" hatten die Geschwister der Gemeinden Peine und Wendeburg-Neubrück am 27. Februar 2011 einen besonderen Sonntag erlebt. Von den Kindern der Religionsgruppe waren mit Unterstützung von Jugendlichen der Gemeinde ein Brunch nach dem Gottesdienst vorbereitet und Spenden zur Unterstützung von NAK-Karitativ gesammelt worden. Vor dem Essen hatten die Kinder anhand einer Präsentation die Ziele und Tätigkeiten des Hilfswerkes vorgestellt.

So ein Projekt erfordert viele Vorbereitungen und Einsatz, der über die normalen Religionsstunden weit hinaus geht. Angefangen hatte es mit den Überlegungen: Wie können wir den Geschwistern Freude bereiten und gleichzeitig den Aufruf des Stammapostels - Gutes zu tun - umsetzen?

Der Vorschlag, ein Essen nach dem Gottesdienst vorzubereiten, fand bei allen Kindern sofort Zustimmung. Jeder brachte seine Idee für das Buffet ein. Die Speisen sollten so köstlich schmecken, dass die Geschwister gerne eine Spende für Hilfsprojekte von NAK-karitativ in den Spendenkasten legen. Was lag näher, als sich einmal genauer mit dem Hilfswerk der NAK zu beschäftigen und die Geschwister über die Ziele und Tätigkeiten zu informieren?

Und so wurde ein Arbeitsplan aufgestellt:

  • die Jugend um Unterstützung bitten
  • Wer bringt was mit?
  • Text für Ansagen vorbereiten
  • Präsentation erstellen
  • Essen vorbereiten
  • die Kirche herrichten usw.

Aus der Jugendgruppe wurde sofort Unterstützung signalisiert. Darüber freuten sich alle besonders. Nach einer Vorankündigung im Gemeindebrief ging es in die letzte Phase der Vorbereitung. Einige Kinder engagierten sich besonders, eine Computer-Präsentation über die Ziele und Tätigkeiten von NAK-karitativ zu erstellen, die sie den Geschwistern nach dem Gottesdienst vorführen wollten.

Jeder hatte sich darüber hinaus überlegt, welche Speisen er zu Hause mit Unterstützung der Eltern vorbereiten und mitbringen wollte. Da fehlte es an nichts! Die Präsentation wurde intensiv geprobt, die Kirche umgeräumt, nun konnte es losgehen.

Das Ergebnis war ein wunderbarer Erfolg: Eine schöne Gemeinschaft mit den Gemeinden Peine und Wendeburg-Neubrück, ein leckeres Buffet, viel Freude, eine gelungene Präsentation, und nicht zuletzt eine beachtliche Summe im Spendenkasten:

660,00 Euro für NAK-karitativ!

Die Kinder hatten die wertvolle Erfahrung gemacht, dass ihre kleine Kraft Großes bewirken kann. Dafür allen Helfern und Spendern noch einmal einen herzlichen Dank.

Als krönenden Abschluss der Aktion machte sich die aktive Truppe dann am 12. April 2011 zur Spendenübergabe auf den Weg nach Hannover. In der Verwaltung wurde die Gruppe von Bezirksevangelist Leske als Vorstandsmitglied von NAK-karitativ herzlich willkommen geheißen. Sein Angebot, zunächst die unterschiedlichen Abteilungen der Verwaltung kennenzulernen, stieß auf großes Interesse. Da wurde kein Raum ausgelassen, auch nicht das Archiv und die Orgelwerkstatt. Besonders reizvoll fanden es einige Kinder, in den Besprechungsräumen einmal auf dem „Chefsessel“ Platz zu nehmen.

Nach dieser Rundtour schmeckten Eis und Süßigkeiten besonders gut. Anschließend berichtete Bezirksevangelist Leske anhand von Fotos aus seinem Erleben bei seinen Reisen und nahm dankbar die großzügige Spende an.

Dankbar und zufrieden fuhren alle mit einem Dankschreiben nach Haus, das Bezirksevangelist Leske zur Erinnerung für die Kinder vorbereitet hatte.

Text: R.L; Fotos: G.L./R.L.