Lobe den Herrn, meine Seele!

Unter diesem Motto stand das Konzert am Vorabend des Gottesdienstes mit Bezirksapostel Klingler.

Zum Auftakt erklang Felix Mendelssohn Bartholdys „Lobe den Herrn, meine Seele“ aus der Symphonie-Kantate „Lobgesang“. Es folgten Lob, Preis, Dank und Anbetung Gottes vom Barock über die Romantik bis in die heutige Zeit. Von Bach bis Rutter hatte Dirigent Henrik Neumann ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Zwischen den Chordarbietungen erklangen auch das Gemeindeorchester, zwei Violinen und Klavier sowie die Orgel mit einer Bearbeitung des bekannten Choral-Klassikers „Großer Gott, wir loben dich“. Der Männerchor trug u.a. sehr einfühlsam Schuberts „Heilig, heilig, heilig“ vor.

Auch die Zuhörer wurden einbezogen, indem sie Moderator Oliver Schrader zum Mitsingen animierte: Die brasilianische Weise „Singt Gott unserm Herrn“ erklang in 3 Sprachen.

Priester Oliver Schrader lenkte aber auch den Blick auf alle, denen momentan nicht zum Loben und Danken zumute ist, und nannte exemplarisch die von der großen Flut Betroffenen.

Nach dem Schlusswort des Priesters sang der „Kleine Chor“ das „Schlussgebet“: „O Herr, mein Gott jetzt vor der Nacht, sei Lob und Ehr dir dargebracht…“ Dieses Lied des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis endetet in einem vielstimmigen Amen.

Am Ausgang wurde um eine Spende für die Fluthilfe durch „NAK-karitativ“ gebeten – es kamen über 650 € zusammen.

Fotos F.Ba. / Text R.L.