Finanzielle Hilfe für die Integration von Flüchtlingen

Die Neuapostolische Kirchengemeinde Peine spendete an InterKultura Peiner Land e.V.

Sie flüchteten aus den schlechten Lebensbedingungen ihrer Heimat – Menschen wie du und ich – auf der Suche nach einer neuen Perspektive. In der Zwischenzeit ist viel passiert, der große Ansturm ist vorbei und jedem Neuankömmling im Peiner Land konnte mittlerweile eine Lebensgrundlage geboten werden.

"Die erste Phase ist gesichert, jeder hat zumindest ein Dach über dem Kopf und ein eigenes Konto“

berichtet Christoph Hussy zufrieden. Der Vorsitzende des vor einem Jahr gegründete Vereins „InterKultura“ setzt sich mit seinem Team für die Integration von Flüchtlingen ein. Jetzt geht es darum, die zweite Phase einzuleiten und die Menschen fester in die Gesellschaft zu integrieren. Auf diesem Weg möchte die Neuapostolische Kirchengemeinde Peine den Verein unterstützen.

„Es tut uns weh, wenn Menschen leiden und als Christen möchten wir uns für die Bedürfnisse von Menschen einsetzen"

versicherte Evangelist und Gemeindeleiter Rainer Lütge. Priester Oliver Schrader - ebenfalls Mitglied der Gemeineleitung - ergänzte:

„Wir wissen, dass das Geld bei Ihnen gut aufgehoben ist.“

Durch ein gemeinsames Weihnachtskonzert mit dem evangelischen Kirchenchor Vöhrum und der Beteiligung am Dorfflohmark konnte die Summe von 1200,- € gesammelt werden. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst, zu dem die Vorsitzenden des InterKultura Peiner Land e.V. zu Gast waren, wurde dann der symbolische Scheck überreicht. Nach einem herzlichen Dank für die Unterstützung durch die Vorsitzenden lenkte Anwar Guerch (stellv. Vorsitzender) noch mal den Blick auf die Vergangenheit und Zukunft.

„Wir sind dankbar, dass wir damals aktive Hilfe in den Flüchtlingsunterkünften auch durch Mitglieder der Neuapostolischen Kirchengemeinde erhalten haben“

Er bestärkte jeden einzelnen, weiter seinen Teil für das Wohlbefinden der Flüchtlinge beizutragen, auch wenn es nicht immer leicht fällt, auf Fremde zuzugehen.

"Mich haben die Gedanken über Apostel Petrus in der Predigt angesprochen, der mutig war, unbequeme Entscheidungen zu treffen, um die "damals" Fremden in die Gemeinden zu integrieren."

Wie gut gesellschaftlicher Austausch funktionieren kann, zeigte sich auch in dem Musikprogramm. Ein Trio, das sich extra für die Veranstaltung gefunden hatte, umrahmte den Gottesdienst mit verschieden Werke aus der alten Musik. Es musizierten Christiane Hussy (Querflöte) und Henrik Neumann (Violine) begleitet von Hanno Diederichs (Continuo). Das abschließende Stück trug den treffenden Namen „Champagner“, denn auf diese gelungene Zusammenarbeit lässt sich wirklich anstoßen.