Unterwegs mit Jesus Dreiklang der Kirchen 2025

Was für ein schöner Vormittag! Drei Kirchen, drei Stationen – und ein gemeinsames Ziel: Jesus Christus. Beim ökumenischen „Dreiklang der Kirchen“ am 18. Mai haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht – im wahrsten Sinne des Wortes.

Station 1: Die katholische Kirche
Los ging es in der katholischen Kirche, wo uns Diakon Helmut Zimmermann herzlich begrüßte. Passend zum Leitspruch „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh. 14,6) brachte er uns zwei weitere „Ich bin“-Worte Jesu nahe:

 „Ich bin die Tür“ und „Ich bin der gute Hirte“. 

Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und eine gute Weide finden. Wir alle gehören zur Herde Jesu Christi – Jesus, der gute Hirte, liebt, beschützt und versorgt seine Herde. Er führt sie ins ewige Leben. 

An dieser Station gab es als kleines Geschenk ein Foto mit den „Ich bin“-Worten Jesu, liebevoll gestaltet von Charlie K. Eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Tag. Mit dem Lied „Christus, dein Licht" zogen wir weiter zur neuapostolischen Kirche.
 

Station 2: Die neuapostolische Kirche
Hier predigte Priester Karsten Hilfer über die Worte Jesu:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben“ sowie „Ich bin das Licht“.

Jesus ist der Auferstandene und unsere Hoffnung auf das ewige Leben. Das bekennen wir als Christen alle in unseren Glaubensbekenntnissen.

Jesus zeigt sich als Licht der Welt. Er gibt seine Strahlkraft an uns weiter. Jeder von uns kann auf seine Weise Licht in die Welt bringen. Wie unterschiedliche Lichtquellen, die aber eins gemeinsam haben: Sie vertreiben die Dunkelheit!


Station 3: Die evangelische Kirche
In der evangelischen Kirche sprach Pastorin Bettina Voß-Hölterhoff über die Worte Jesu:

„Ich bin das Brot“ und „Ich bin der Weinstock“.

Jesus wurde als das Brot beschrieben, das tiefer nährt, als jedes irdisches Brot je könnte – eine Quelle der Stärkung für unser Inneres. Beim Bild vom Weinstock und den Reben wurde Jesus als Ursprung unserer Kraft beschrieben, aus dem wir alles schöpfen können. Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, entstehen gute Früchte – durch seine Impulse kann viel Gutes in und durch uns wachsen.

Bevor wir gemeinsam das „Vater unser“ beteten, hielten alle drei Geistlichen eine gemeinsame Fürbitte – Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung im Glauben. Der Vormittag schloss mit einem Segen, der uns in den Alltag begleitet. Im Anschluss luden unsere evangelischen Geschwister zu einem kleinen Imbiss auf dem Kirchenhügel ein – eine schöne Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. Musikalisch begleitete alle drei Stationen wieder der kleine und gemeindeübergreifender Projektchor unter der Leitung von Renate Mainusch – ein stimmiger Rahmen für diesen besonderen Tag.

 „Christus, dein Licht verklärt unsere Schatten,  lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.  Christus, dein Licht erstrahlt auf der Erde,  und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht“ - Jedes mal beim Verlassen der Kirchen sangen wir dieses Lied, dass wie ein roter Faden durch den Vormittag führte


„Ich bin“ – Worte voller Kraft und Verheißung
Im Laufe des Vormittags durften wir die „Ich bin“-Worte Jesu hören, vertiefen und in Gemeinschaft erleben. Jedes einzelne ist eine Einladung, Jesus näher kennenzulernen – und gleichzeitig eine Zusage, was er für uns sein möchte:

  • Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – unser Ziel und unser Begleiter.
  • Er ist die Tür – offen für alle, die zu ihm kommen wollen.
  • Er ist der gute Hirte – der uns kennt, liebt und schützt.
  • Er ist die Auferstehung und das Leben – stärker als der Tod.
  • Er ist das Licht der Welt – das unsere Dunkelheiten erhellt.
  • Er ist das Brot des Lebens – das tief satt macht.
  • Er ist der wahre Weinstock – aus dem wir Kraft schöpfen, um Frucht zu bringen.

Diese Worte sind mehr als schöne Bilder – sie sind eine Einladung an uns, Jesus zu vertrauen und aus seiner Nähe zu leben. Lassen wir uns nähren, führen, erleuchten und senden. Dann werden auch wir zum Segen – für unsere Mitmenschen, für unsere Gemeinde und für unsere Welt. 

Trotz unterschiedlicher kirchlicher Traditionen hat dieser Tag gezeigt:

Was uns verbindet, ist stärker als das, was uns trennt. Es ist der gemeinsame Glaube an Jesus Christus – den Weg, die Wahrheit und das Leben.